Was sollte im Verwaltervertrag geregelt werden und was tun, wenn der Verwalter Beschlüsse nicht umsetzt? Worauf muss ich als Verwaltungsbeirat bei der Prüfung der Jahresabrechnung achten? Wie kann ich die richtige Höhe für die Instandhaltungsrücklage berechnen?
Das ist nur eine kleine Auswahl an Fragen, mit denen sich Verwaltungsbeiräte von Wohnungsanlagen in ihrer täglichen Arbeit befassen müssen. Mal fordern kaufmännische Fragen eine Lösung, ein anderes Mal stehen rechtliche oder bautechnische Aspekte zur Diskussion. Nicht nur neue gewählte Beiräte, sondern auch „alte Hasen“ stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen, die allein nur schwer zu bewältigen sind.
Tauschen Sie Ihre Erfahrungen aus und profitieren vom Fachwissen Ihrer Mitstreiter. Stärken Sie sich gegenseitig den Rücken und damit Ihre Stellung gegenüber Verwaltern und Anbietern.
Der Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e.V. organisiert ein Netzwerk von und für Beiräte, das auf mehreren Säulen beruht:
Das Projekt „Organisation der Vernetzung von Verwaltungsbeiräten“ wird seit August 2010 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für eine Dauer von 18 Monaten gefördert.
Die Zusammenarbeit mit Verwaltern gehört ebenso dazu wie die Aufgaben und Pflichten der Beiräte. Geld regiert die Welt, auch beim Wohneigentum, und so verwundert es nicht, dass die Jahresabrechnung ein weiteres Top-Thema ist. Die anderen Aspekte kommen nicht zu kurz - ob Eigentümerversammlung, Instandhaltung und Sanierung, Handwerker und andere Dienstleister bis hin zum Miteinander in der Eigentümergemeinschaft.
Der Austausch über positive und negative Erfahrungen, Ideen, Lösungsansätze bündelt und vernetzt vorhandenes Fachwissen und Erfahrungen von Verwaltungsbeiräten. Er soll die Beiräte in die Lage versetzen, sachkundig zu handeln und bedarfsgerechte Entscheidungen zum Vorteil der Wohnungseigentümer zu treffen. Damit wird gleichzeitig die Markttransparenz verbessert sowie der Wettbewerb von Dienstleistern wie Verwaltern, Architekten, Handwerkern und von Bauprodukten erhöht.
Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer und bei wohnen im eigentum